Auch Piraten trinken Kaffee

Nachdem ich der Black Pirate Coffee Crew auf Twitter schon länger folge und deren Blog lese, habe ich am am 29.11. einen dort veröffentlichten Kaffeetest kommentiert, am nächsten Morgen hatte ich eine email im Posteingang, ob ich den Kaffee nicht mal testen möge. Auf meine positive Antwort hin bekam ich dann ein Päckchen mit 2 Beuteln Kaffee, jede Sorte, die im Beitrag von denen getestet wurde in einem Beutel zu 100 Gramm gemahlen, ich wurde auch vorher gefragt, ob ich ganze Bohne oder gemahlen haben möchte, da ich keinen Vollautomaten besitze, habe ich beide Sorten für eine Filtermaschine gemahlen bekommen.

Nach ein paar Tagen war dann das Päckchen da, alleine der Karton ist ein Hingucker:

Schatzkiste von der Black Pirate Coffee Crew

Der Kaffee war auch gut verpackt, das Päckchen war mit Papier ausgefüllt:

Schatzkiste geöffnet

Nachdem das Papier bei Seite genommen wurde, kam der Kaffeeschatz zum Vorschein:

Schatz entdeckt

Schatz geborgen

Heute wurden nun beide Sorten getestet, zuerst der Anchors Aweigh und danach der Black Pirate Treasure.

Anchors Aweigh:

der Kaffee ist fruchtig und schokoladig zugleich, ein vollmundiges Aroma, sehr sanft und mild. Ein besonderer Kaffee, ideal für besondere Anlässe wie Feiertage, Geburtstage oder einfach mal um sich was zu gönnen. Normalerweise trinke ich den Kaffee, den ich tagtäglich trinke, mit einem Schuss Milch, damit er bekömmlicher ist, das ist hier definitiv nicht nötig, da der Kaffee so mild geröstet ist, dass er absolut magenschonend ist.

Black Pirate Treasure:

dieser Kaffee ist kräftig und vielfältig im Geschmack, er schmeckt beerig und holzig zugleich. Ich habe diesen Kaffee, um das volle Aroma zu geniessen, ohne Milch probiert, allerdings runde ich diesen mit einem kleinen Schuss Milch ab, damit er nicht zu kräftig für meinen Magen ist. Auch dieser ist ein Kaffee für besondere Anlässe oder auch ideal zum verschenken.

Ich habe beide male den Kaffee in einer Filtermaschine zubereitet, dafür wurde er extra fein gemahlen. Hätte ich ihn in einer French Press zubereitet, hätte das Pulver gröber sein müssen.

Ich danke der Black Pirate Coffee Crew, dass ich beide Kaffeesorten verkosten durfte. Übrigens sind diese beiden Sorten Bio-zertifiziert, wie viele andere Kaffeesorten im Shop auch.

Kaffee – das schwarze Gold des Bloggers

Welcher Blogger hat nicht schon mal spät abends oder gar nachts gebloggt und dabei einen leckeren Kaffee genossen.

Ich selber bin Kaffee-Junkie und ein Tag ohne Kaffee ist kein guter Tag, von daher trinke ich meistens günstigen Filterkaffee aus meiner Filtermaschine. Wenn es dann mal etwas besonderes sein soll, nutze ich durchaus auch mal meine Tassimo, wo ich dann nicht nur Kaffee, sondern auch andere Spezialitäten wie Latte Macchiato oder Espresso zubereiten kann.

Nun bin ich dank Twitter auf den Kaffi Schopp aufmerksam geworden, ein Onlineshop, der sich auf Schweizer Kaffee, Tee, Trinkschokolade und Confiserie spezialisiert hat.

Auf meine Anfrage vom 2.10. hin, ob die Möglichkeit bestünde, mal ein Päckchen Schweizer Kaffee und/oder Trinkschokolade zum probieren zu erhalten und darüber dann zu bloggen kam eine positive Antwort, wir durften uns ein Päckchen Kaffee UND ein Päckchen Trinkschokolade aussuchen, wir haben uns für ein Paket Gourmetkaffee St. Moritz und ein Paket Trinkschokolade Chocolat Marta entschieden.

Johannes Lacker, der Inhaber, fragte noch an, wie er den Kaffee mahlen darf, da wir keinen Vollautomaten für ganze Bohnen besitzen, und am Mittwoch hielt ich dann das Paket in den Händen.

Kaffischopp Muster

Kaffi Schopp Muster

Am Mittwoch abend selber haben wir dann die Trinkschokolade probiert, absolut lecker, kein Vergleich zu Trinkschokolade, wie wir sie bisher gekauft hatten, und wir hatten schon teilweise gute gekauft. Das leichte Aroma von Vanille und Zimt ist ein Erlebnis für den Gaumen, wer sich mit einer leckeren Trinkschokolade nach einem stressigen Tag belohnen möchte, sollte hier zugreifen, gerade jetzt im Herbst und Winter genießt man gerne eine leckere Trinkschokolade, wenn die dann noch so lecker ist wie diese hier, ist das wie ein Kurzurlaub.

Diese Trinkschokolade wird in einer kleinen Chocolaterie in Lausanne produziert.

Heute haben meine Frau und ich dann den Kaffee ausprobiert, schon beim durchlaufen in der Maschine war ein angenehmer intensiver Geruch wahrzunehmen, den selbst ist mit einem leichten Schnief gerochen habe. Als dann meine Frau den Kaffee eingeschenkt hatte, wehte der Duft über den Kaffeetisch, einfach lecker. Sonst trinke ich meinen Kaffee mit Milch, da ich viel Kaffee trinke und mein Magen sonst nicht mitmacht, dieser ist sehr bekömmlich und es wäre eine Schande, den mit Milch zu trinken, so genieße ich ihn pur, einfach schwarz.

Der Kaffee St. Moritz „Top of the World“ stammt aus der höchsten Kaffeerösterei Europas, der Rösterei Cafè Badilatti aus Zuoz im Oberengadin, geröstet bei 1700 Metern über Normal-Null.

Ich kann den Shop nur empfehlen, eine so fixe Zusendung ist prima und die beiden verkosteten Produkte sind sehr lecker, vielen Dank an den Kaffi Schopp, dass ich beide verkosten darf.

Fischseminar in Bremerhaven – es war toll

Ich war gestern und heute (27.09.10 und 28.09.10) in Bremerhaven in der Seafood-Akademie von TransGourmet Seafood, eine Akademie wo man in Sachen Fisch geschult werden kann, hier hatte mein Arbeitgeber entschieden, dass ich das Basis-Seminar Frischfisch – Grundwissen und Warenkunde besuchen durfte, ich freue ich aufs nächste Seminar, wann immer das sein wird, warum, kann man hier nachlesen:

Los ging es gestern morgen um 10 mit Theorie, und zwar der Weg der Fische, vom Fang bis zum Kunden, Unterschiede Aquakultur und Wildfisch, Bio-Fisch und MSC-Fisch. Nach der Mittagspause ging es weiter mit der Warenkunde Bereich Sensorik, woran erkenne ich die Frische eines frischen Fisches und woran kann ich Qualitätsunterschiede festmachen. Hiernach war ein Praxisteil, es wurden Fische filetiert und verarbeitet, wir bekamen Tipps zur Lagerung von Frischfisch mit auf den Weg, im Anschluss an diesen teil haben wir unser Abendessen gekocht, wobei wir die filetierten Fische verarbeitet haben.

Heute, Dienstag, ging es dann um 8:30 weiter, als erstes standen Gesetze und Verordnungen auf dem Plan, dazu passend die Warenannahme und Fischetikettierung, den Abschluss dieses Lernblocks bildete der Punkt „TK-Fisch und Frischfisch im Vergleich“. Hiernach wurden wir einmal durch das Frischezentrum geführt, wo wir die Hummerbecken gesehen haben und die Stellplätze, wo der Fisch hingestellt wird, bis er dann auf die einzelnen Niederlassungen verladen wird.

Nach der Mittagspause, wo wir Räucherfisch und Fischfeinkost verkostet haben, ging es weiter mit dem letzten Block, wo es um Nährwerte, Tipps zur Zubereitung, Verfügbarkeiten, Saisonalen Fisch und Tipps zur effektiven Argumentation bei Preisschwankungen und Verfügbarkeiten ging. Hiernach war es Zeit für unsere Fragen, welche fleißig gestellt wurden, und um 15: 30 Uhr war das Seminar zuende.

Nach diesen 2 Tagen Seminar kann ich nur sagen, dass es sehr informativ war, dass die Dozentin alles wunderbar lebendig uns rübergebracht hat, es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, man hat genau gemerkt, dass die Dozentin ihre Berufung gefunden hat und dieses mit Leidenschaft lebt.

Vielen Dank, Frau Becker

Verkostung von Fischfeinkost heute

Heute war die Hamburger Firma Fischfeinkost Lauenroth bei uns in der Firma, um uns einen Überblick über deren Produkte zu geben, die unsere Kunden bei uns beziehen können.

Angefangen hat die Firma 1968 mit leicht gesalzenen Matjes aus Holland, inzwischen findet man die Firma auch im Einzelhandel wieder, als Beispiel Globus, REWE, die Bünting-Gruppe (Combi/Famila), und viele mehr.

Wir durften nach einer sehr informativen Präsentation paar Produkte verkosten und haben etwas zu essen mit nach Hause bekommen.

Was, kann man auf dem Foto sehen:

2 Sorten Krabbenchips, eine „normal“, eine scharf, einen Aioli-Dip, Surimi-Garnelen in Knobi, Garnelen in Knobi und Garnelen Mexicana

Linsen – nicht nur Tellerlinsen

Gestern hatten wir eine Produktschulung von einem Lieferanten von Reis und Hülsenfrüchten, wo wir nach der Schulung was mitbekommen haben.

Zu dem Reis, den wir mitbekommen haben, schreibe ich jetzt nichts, da Milchreis und Jasminreis nichts besonderes ist. Allerdings haben wir auch eine Packung rote Linsen und eine Packung Pardina-Linsen mitbekommen.

Beide Linsen brauchen nicht eingeweicht zu werden, die Pardina haben eine Kochzeit von 30 Minuten, die roten eine Kochzeit von 10, wodurch die roten sich eher für Salat eignen, da in einem Eintopf sonst nur ein rotes Mus das Ergebnis wäre.

Ich werde beide Linsensorten in der nächsten Zeit verarbeiten und darüber auch bloggen, fand es gestern einfach spannend, mal etwas mehr über Reis und Hülsenfrüchte zu erfahren.