[Gastartikel] Bayerischer Obazda

Bayerischer Obazda dürfte mittlerweile über die Ländergrenzen hinweg Bekanntheitsgrad erreicht haben. Wer aber den bayerischen Obazda noch nicht kennt, dem sei erklärt, dass es sich hierbei um eine Art Käsecreme handelt, die in Bayern vor allem zur Brotzeit zusammen mit Brezen zum Einsatz kommt. In Biergärten sowie in den Bierzelten von diversen Volksfesten hat Obazda einen Stammplatz auf der Speisekarte. Die Breze gehört eigentlich obligatorisch zum Obazda dazu, oft finden sich bei der bayerischen Brotzeit daneben auch noch Emmentaler, Radi, kalter Schweinebraten sowie natürlich auch die Maß Bier. Weiterlesen

Ossi-Plätzchen

Da jetzt die Zeit der Plätzchen beginnt, dachte ich, ich veröffentliche mal ein Plätzchen-Rezept.

Ossi ist in meinen Breitengraden doppeldeutig, ich beziehe das mal auf die Ostfriesen, welche hier auch Ossis genannt werden 😉

An Zutaten wird folgendes gebraucht:

250 Gramm Weizenmehl

1 TL Backpulver

100 Gramm Zucker

1 Packung Vanillezucker

1 Fläschchen Rum-Aroma

2 EL Wasser

100 Gramm Butter oder Margarine

Farinzucker zum drin wenden

Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Das Wasser, den Zucker, das Aroma, die Butter/Margarine und den Vanillezucker mit einem Handrührgerät mit Knethaken zuerst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe durchkneten. Hiernach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig kneten und aus dem Teig Rollen formen, diese dann im Farinzucker wenden. Diese Rollen dann in Klarsichtfolie gerollt entweder einige Stunden oder gar über Nacht kalt stellen.

Als nächstes mit einem scharfen Messer Scheiben schneiden, die in etwas einen halben Zentimeter dick sind. Die eine Seite davon (Oberseite) in Farinzucker drücken und rauf aufs Backblech legen aufs Backpapier.

Die Backbleche bei Ober-/Unterhitze einzeln backen, jeweils 10 Minuten, bei Umluft können alle Backbleche gleichzeitig in den Ofen, auch 10 Minuten, Ober-/Unterhitze 180-200 Grad und vorgeheizt, Umluft 160-180 Grad und vorgeheizt.

Farinzucker ist feiner brauner Zucker, welcher durch hinzufügen von Sirup gebräunt wurde. (Quelle)

Guten Appetit

Schinken-Lauch-Suppe mit Käse-Tomaten-Brot

Zutaten für 4 Personen:

Für die Suppe:

700 Gramm Lauch

1 Zwiebel

1 EL Butter

1 El Olivenöl

2 EL Mehl

750 ML Fleischbrühe

Salz

Pfeffer

frisch gemahlenen Muskatnuss

1/2 TL abgeriebene Limettenschale (unbehandelt)

1 Lorbeerblatt

150 Gramm gekochter Schinken in Scheiben

1-2 EL Limettensaft

Für die Brote:

100 Gramm alten Gouda

50 Gramm getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

2 El kleine Petersilienblätter

8 kleine Scheiben Bauernbrot

Für die Suppe den Lauch putzen, der Länge nach halbieren, gründlich waschen und in dünne Streifen schneiden. 1 Tasse der hellgrünen Lauchstreifen zur Seite stellen. Zwiebel abziehen und klein würfeln, Butter und Öl in einem Topf erhitzen, Lauch und Zwiebeln darin 5 Minuten andünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen. 600 ML Brühe angießen, mit Salz, Pfeffer, Muskat, Limettenschale und Lorbeer würzen, dann 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen-Grill vorheizen. 4 Scheiben Schinken zur Seite stellen, den restlichen Schinken in Streifen schneiden. Den Käse für die Brote grob raspeln, die Tomaten abtropfen lassen und längs in Streifen schneiden und mit dem Käse und der Petersilie mischen. Restlichen Lauch und die restlichen Schinkenstreifen in die Suppe rühren und falls nötig, noch Brühe angießen. Die Suppe 5 Minuten sanft köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Muskat abschmecken.

Käsemischung auf den Broten verteilen und die Brote im Backofen überbacken, bis der Käse schmilzt. Danach mit Petersilienblättern garnieren und zur Suppe servieren.

Fotos folgen, sowie die mal nachgekocht wurde

Guten Appetit

[Gastbeitrag] Schwedische Zimtschnecken

Dieses Rezept ist ein Gastbeitrag von Halliway, welche diese Schnecken gestern gebacken hat und allen auf Twitter durch ein Bild der fertigen Schnecken den Mund wässrig gemacht hat:

Für den Teig:

150 g Butter oder Margarine
500 ml Milch
42-50 g Hefe
150 g Zucker
1 TL Salz
1 TL Kardamom, gemahlen
1000 g Mehl (Weizenmehl)

Für die Füllung:
75 g Butter oder Margarine
100 g Zucker
1 EL Zimt
1 Ei(er), zum Bestreichen
Zucker

Zubereitung:

1. Margarine schmelzen.
2. angewärmte Milch hinzufügen.
3. Die Hefe darin vollständig auflösen.
4. Sobald die Hefe aufgelöst ist Zucker, Salz, Kardamom und fast das ganze Mehl hineinrühren. Fangt dann an den Teig zu kneten, bis er geschmeidig wird. Falls es von nöten ist könnt ihr das restliche Mehl noch hinzufügen.
5. Den Teig mit einem Handtuch abdecken und ca. 30 – 40 Minuten aufgehen lassen. TIPP VON MIR: Den Teig in eine feuerfeste Schale oder Mikrowellenschüssel geben. Mit einem Geschirrhandtuch abdecken und für die angegebene Zeit in einem auf 50 Grad vorgeheiztem Ofen stellen. Klappt immer und der Teig geht garantiert auf.
6. Wenn die angegebene Zeit vorbei ist den Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durchkneten und in drei Stücke teilen.
7. Jeweils eine dünne, wenns geht rechteckige Fläche ausrollen.
8. Margarine oder Butter schmelzen und den ausgerollten Teig damit bestreichen.
9. Zucker und Zimt mischen und den Teig damit dick bestreuen.
10. Den Teil zu einer Wurst rollen und in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.
11. Die erstellten Stücke mit der geschnittenen Seite nach unten auf ein Backblech legen und den Teig so noch einmal aufgehen lassen (wird in 30 Minuten ungefähr doppelt so groß).
12. Danach die Zimtschnecken mit einem geschlagenem Ei bepinseln und mit Zucker bestreuen.

Auf der mittleren Stufe im vorgeheizten Backofen bei 250-275° etwa 5 – 8 Minuten backen und anschliessend unter einem Handtuch abkühlen lassen.

Viel Spass und guten Appetit

Marmorkuchen

Heute waren wir bei ehemaligen Nachbarn zum Kaffee eingeladen, es war abgesprochen, dass wir den Kuchen mitbringen, meine Frau hat sich dafür entschieden, 2 Kuchen zu backen, einmal den Kirschkuchen und als zweites einen Marmorkuchen.

An Zutaten wird folgendes benötigt:

300 Gramm Butter oder Margarine

275 Gramm Zucker

1 Pack Vanille-Zucker

1 Fläschchen Rum-Aroma

1 Prise Salz

5 Eier Größe M

375 Gramm Weizenmehl

4 gestrichene TL Backpulver

etwa 3 El Milch

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20 Gramm Kakaopulver

20 Gramm Zucker

2-3 El Milch

Für den Teig die Butter oder Margarine mit einem Handrührgerät mit Rührbesen auf höchster Stufe geschmeidig rühren.

Nach und nach Zucker, Vanille-Zucker, Aroma und Salz unterrühren, und zwar so lange, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eier nach und nach unterrühren, jedes Ei etwa eine halbe Minute.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben und abwechselnd portionsweise mit Milch auf mittlerer Stufe unterrühren (nur so viel/wenig Milch nehmen, dass der Teig schwer reißend vom Löffel fällt).

2/3 des Teiges in eine gefettete Napfkuchenform (Durchmesser 24 cm) geben.

Kakao sieben und mit den 20 Gramm Zucker und 2-3 EL Milch unter den restlichen Teig rühren, so dass er wieder schwer reißend vom Löffel fällt.

Den dunklen Teig auf den hellen verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen, dass ein Marmormuster entsteht.

Die Form auf einem Rost (am besten den mittleren) in den Backofen schieben und etwa 60 Minuten backen.

Ober-/Unterhitze etwa 180 Grad (vorgeheizt)

Heißluft etwa 160 Grad (nicht vorgeheizt)

Gas Stufe 2-3 (nicht vorgeheizt)

Nach dem Backen den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form stehen lassen und dann stürzen und zum Abschluss mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit

Kräuterbutter

Wie bei jeder Feier, ob nun eine Geburtstagsfeier oder auch Silvester, macht meine Frau ihre Kräuterbutter.

Obwohl das Rezept einfach ist, ist ihre Kräuterbutter so beliebt, dass, wenn wir auf Feiern eingeladen sind, sie gebeten wird, Kräuterbutter mitzubringen, da gekaufte nicht so gut schmeckt.

Nun zu den Zutaten:

250 Gramm Butter

1/2 TL Salz

2 TL Schnittlauch (frisch fein gehackt oder TK)

2 TL Petersilie (dito)

1 TL Dill (dito)

eine Knoblauchzehe (je nach Geschmack mehr oder weniger)

eine kleine Zwiebel (oder maximal eine halbe „normale“ Zwiebel)

Alle Zutaten miteinander mit Hilfe eines Handrührgerätes vermengen. Tipp: weiche Butter verwenden, Knoblauch und Zwiebel mit einer feinen Reibe reiben.

Guten Appetit

Kirschkuchen

Hier nun der zugesagte Kirschkuchen:

Zutaten für den Teig:

150 Gramm Butter oder Margarine

150 Gramm Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

4 Eigelb

150 Gramm Weizenmehl

etwa 480 Gramm entsteinte Sauerkirschen

Für den Guss:

1 Ei

50 Gramm Zucker

125 ML Sahne

2 EL Kirschwasser oder Kirschsaft

Für den Teig die Butter oder Margarine zerlassen und kalt stellen, in das wieder etwas fest gewordene Fett den Zucker und den Vanillezucker geben und so lange rühren, bis Fett und Zucker weißschaumig geworden sind, danach nach und nach die 2 Eier und 4 Eigelb hinzugeben, wobei jedes Ei 2 Minuten unterzurühren ist.

Die 150 Gramm Mehl sieben, esslöffelweise unterrühren und den Teig in eine gefettete Springform, wobei der Rand nicht gefettet wird, füllen.

Für den Belag die Sauerkirschen abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

Nun ab in den Backofen, bei Gas Stufe 3-4, bei Strom 175-200°C und das ganze 45-60 Minuten.

Für den Guss 1 Ei mit 50 Gramm Zucker, der Sahne und 2 EL Kirschwasser oder Kirschsaft verschlagen und etwa 15 Minuten vor Beendigung der Backzeit über die Kirschen verteilen.

Lasst es euch schmecken.

Muffins mit Schokobits

Meine Frau hat am Samstag gebacken, bei rausgekommen sind Schokomuffins und ein Kirschkuchen.

Hier beschreibe ich nun die Muffins, das Rezept ist für 12 Stück ausgelegt, man kann es also beliebig verdoppeln oder verdreifachen oder oder oder….

An Zutaten wird folgendes gebraucht:

200 Gramm Weizenmehl

75 Gramm Speisestärke

2 gestrichene TL Backpulver

75 Gramm Zucker

1 Pack Vanillin-Zucker

4 Eier in der Größe M

175 Gramm weiche Butter oder Margarine

75 Gramm Zartbitterschokolade

Für den Teig werden das Mehl, die Speisestärke, und das Backpulver in eine Rührschüssel gesiebt.

Dann den Zucker, Vanillin-Zucker, Eier und die Butter (oder Margarine) hinzugeben und mit einem Handrührgerät mit Rührbesen in ca. 2 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die Schokolade grob hacken und 2/3 davon unter den Teig heben. Den Teig mit Hilfe von 2 Esslöffeln in die 12 Muffinpapierförmchen eines Muffinbackbleches verteilen, wer kein Muffinbackblech hat, kann stattdessen 3 Förmchen ineinander auf ein normales Backblech stellen, damit die gewünschte Stabilität erreicht wird und der Teig nicht auseinanderdriftet.

Den Teig mit der restlichen Schokolade bestreuen und ab in den Ofen, bei Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft etwa 160°C und Gas Stufe 2-3 und etwa 25 Minuten backen lassen.

Nach dem backen die Förmchen etwa 10 Minuten stehen lassen, dann auf einen Kuchenrost umstellen und erkalten lassen.

Laßt es euch schmecken

Sauerkraut-Lasagne

Nun beginnt die kalte Jahreszeit, wo man neben Grünkohl auch mal Sauerkraut essen kann.

Zwar kann man es auch als Teichelmauke essen, aber auch, wie am Mittwoch geschehen, als Sauerkraut-Lasagne:

Folgende Zutaten werden benötigt:

300 Gramm Sauerkraut

240 Gramm Lasagneblätter

120 Gramm Speck

2 Zwiebeln

1 EL Butterschmalz

1 TL Öl

80 Gramm Butter

40 Gramm Mehl

500  ML Milch

100 Gramm geriebenen Parmesan

Salz

Pfeffer

Als erstes die Zwiebeln abziehen, hacken und im Butterschmalz andünsten, das Sauerkraut hinzufügen und ca. 30 Minuten garen lassen, den Speck würfeln, im Öl anbraten und zum Sauerkraut hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen und währenddessen für die Sauce 40 Gramm Butter zerlassen, das Mehl darin anschwitzen, die Milch hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

In eine gefettete Auflaufform abwechseln Nudeln, Sauce, Sauerkraut und Parmesan schichten, den Abschluss mit Sauce und Käse bilden.

Die restliche Butter in Flöckchen oben rauflegen und im Ofen ca. 30 Minuten backen.

Wir haben bei den Lasagneplatten vorgegarte genommen, die 30 Minuten waren dadurch ideal.

Hier nun ein paar Bilder der einzelnen Stadien:

vordemOfennachdemOfenPortion

Guten Appetit

Brownies

Hallo,

ich hatte eine Kollegin, die Freitags gerne mal einen Kuchen mitgebracht hatte, einmal war es ein brauner Schokokuchen, der optisch etwas „verunglückt“ war, aber sehr sehr lecker geschmeckt hat.
Da der Kuchen so lecker war, habe ich die Kollegin um das Rezept gebeten und nun vor ein paar Tagen auch erhalten.
Der „Kuchen“ waren Brownies, die sich nicht so schneiden ließen wie man es erwartete, daher etwas „verunglückt“.

Aber nun das Rezept:

Für 16 Brownies

225 g Bitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil),
225 g Butter,
2 P Vanillezucker,
180 g Zucker,
3 verquirlte Eier,
150 g gemahlene Mandeln,
100 g gehackte Walnüsse

Den Backofen auf 170°C vorheizen, Schokolade und Butter in einem Topf bei schwacher Hitze zerlassen.
Den Topf vom Herd nehmen, den Vanillezucker und den Zucker unter die Schokomischung rühren und die Masse etwas abkühlen lassen.
Eier, Mandeln und Walnüsse darunterschlagen und den Teig in eine quadratische Backform (24 x 24 cm) oder Aluschale füllen.
Anschließend den Teig 25-30 Min. backen, bis die Oberfläche fest, das Innere aber noch feucht ist.
Etwas abkühlen lassen, dann dreimal längs, dreimal quer in 16 Quadrate schneiden.

Absolut lecker, ich fand den Kuchen nicht verunglückt, das sagte die Kollegin.
Laßt es euch schmecken